Januar 2017 – Gestrandet am Flughafen von Tel Aviv

Wir leben in einer verrückten Welt. Drüben, über dem großen Teich, werden Menschen davon abgehalten in das Land zu kommen. Was als Sicherheitsmaßnahme angedacht ist, kann nach hinten losgehen. Doch der Drang nach einem Gefühl von Sicherheit, nach Schutz und nach Maßnahmen um sich vom Leid des Terrorismus zu befreien, ist absolut verständlich, wird irgendwann aber auch Grenzen erreichen. Wenn dies eines Tages der Fall sein sollte, werden wir uns mit dem Ursprung der Gewalt schonungslos auseinandersetzen müssen. Dies ist mir gerade jetzt, in einem Arrest – Raum für abgewiesene Einreisende nach Israel, erst richtig bewusst geworden.

DAS HEILIGE LAND BESUCHEN

Durch das Gefühl, dass ich schon lange müde bin, ausgelaugt durch die vielen Aktivitäten, Debatten, politischen und medialen Grabenkämpfe, aber auch immensen privaten Umwälzungen, kam das zustande, was zu erwarten war. Ein Erschöpfungszustand, gepaart mit wiederkehrenden negativen Erinnerungen aus den letzten Jahren, die mich noch an den Rand des Zusammenbuchs bringen würden, sofern ich nicht die Notbremse ziehe.

Ein willkommener Anlass dies zu tun, war die Einladung eines Geschäftspartners eine Technologie – Messe in Israel, Tel Aviv, zu besuchen. Im Anschluss könnte ich ein paar Tage Urlaub machen, den ich so dringend bräuchte. Einfach zu sich selber finden, an sich selber denken, ohne Smartphone, Internet, Mails und all die anderen Erfindungen der Zivilisation, die uns zu Sklaven der Technik machen.

Nun, ich war noch nie in Israel. Noch nie im Heiligen Land. Hatte noch nie die Straßen Jerusalems mit meinen Füßen berührt. Ich hatte schon lange den Willen und die Absicht dieses kleine, aber doch so andere Land im Nahen Osten, zu besuchen. Und hatte ich nicht seit Jahren meinen ganzen Urlaub und meine Freizeit dafür geopfert, im Namen des Glaubens und der Menschlichkeit Reportagen zu machen, Regionen des Nahens Ostens zu besuchen, um Menschen zu helfen und um mich politisch zu engagieren?

Nun wollte ich mir einen Wunsch erfüllen und das Land betreten, welches auch für Christen aller Determinationen von spiritueller Bedeutung ist. Bevor es nun am 29. Januar 2017 losging, holte ich mir noch bei der israelischen Botschaft in München und der israelischen Handelskammer Vergewisserung, dass ich, trotz meiner vielen Reisen in den Nahen Osten, in das Land einreisen kann.

Gesagt, getan. Am Sonntagmorgen eines kalten Januartags stieg ich in das Flugzeug der israelischen ElAl ein. Bereits am Terminal, vor dem Abflug, wurde ich genauestens überprüft und ein verlängerter Sicherheitscheck wurde vorgenommen. Ich war darauf vorbereitet und beantwortete brav alle mir gestellten Fragen. Als ich dann im Flugzeug saß, machte ich mir keine großartigen Gedanken mehr über die weiteren Kontrollen am Flughafen in Tel Aviv. Schließlich dient meine Arbeit allen Menschen und gerade denen, die im Besonderen von Extremismus bedroht sind. So auch Israel. Ich würde sicherlich nicht als unwillkommener Gast wahrgenommen werden.

ANKUNFT IN TEL AVIV

Nun stand ich am Check – In zur Passkontrolle und ich ahnte bereits, dass ich aus der Reihe geholt werden würde, sobald ich meinen Ausweis mit den vielen Stempeln vorzeige. Das anfänglich positive Gefühl wich einer anderen Wahrnehmung und kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gebracht, da befand ich mich auch schon nach einer kurzen Aufforderung im Wartebereich der Sicherheitsbehörden. „Nun gut“, dachte ich mir. Ich lasse den Prozess über mich ergehen und werde alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Eine Regel, die ich seit Jahren eisern einhalte. Eine Notlüge im privaten Rahmen ist eine Sache. Doch Behörden sollte man nie anlügen. Alles andere wäre fatal, wie man an vielen journalistischen Kollegen sieht, die sich oft durchmogeln wollen. Und gerade bei Israel habe ich vollstes Verständnis dafür. Der Antisemitismus hat widerliche Ausmaße angenommen. Und leider tritt dieser verstärkt in den Ländern des Nahen Ostens auf. Sicherheit steht an erster Stelle und in einem Land des Nahen Ostens, Israel ist akut gefährdet, muss das Sicherheitspersonal besonders wachsam sein. So beantwortete ich einem jungen Mann in einem ersten Verhör alle Fragen. Auch wahrheitsgemäß meine Aufenthalte in allen nahöstlichen Ländern, in denen ich war. Scheinbar wusste mein gegenüber nicht viel damit anzufangen und schaute mich zunächst verwirrt an. Danach entließ mich dieser wieder Richtung Warteraum, wo ich gut über eine Stunde verweilte, bis nun das nächste Verhör auf mich zukam.

Zunächst empfing mich eine Dame, die das Protokoll schrieb und die eine freundliche Art an den Tag legte. Gefolgt von einer männlichen Sicherheitskraft, die, zumindest in den ersten Minuten, mich rabiat mit bohrenden Fragen bombardierte. So bat ich diesen dann auch einfach etwas freundlicher zu sein, was der Gesamtkommunikation dienlich wäre. Nur um im nächsten Moment eine Steigerung in Form einer weiblichen Sicherheitskraft, die mich harsch anging, zu erleben. Zu diesem Zeitpunkt hatte man scheinbar schon ein bisschen über mich recherchiert und ich hatte das Gefühl, dass die Dame, die das Verhör nun leitete, in Abwechslung mit der männlichen Sicherheitskraft „Guter Cop – Schlechter Cop“ zum Besten gab. Sehr einschüchternd wirkte es jedenfalls nicht auf mich und ich musste eher noch schmunzeln, was vielleicht auch keine so gute Idee war. Jedenfalls einigten wir uns darauf, nachdem wir die ersten leichten Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg geräumt hatten, dass man mir klare Fragen stellt und ich diese mit klaren Antworten quittieren würde. Was ich wieder auch ehrlich und kooperativ tat. Zu all meinen Reisen, meinen journalistischen Aktivitäten … – ich hatte den Eindruck, dass die, die mich verhörten, nicht viel Ahnung darüber hatten wie Medien – Teams in anderen Ländern agierten und sich organisierten. Besonders interessant schienen ihnen meine Verwandtschaftsverhältnisse in den einzelnen Ländern des Nahen Ostens zu sein. Dass ich Verwandte dort habe, ist kein Geheimnis. Es reicht aus, einen Blick auf meinen öffentlich zugänglichen Facebook – Account zu werfen. Auch die immer wiederkehrende Bestätigung, dass man sich in der Region schon auskenne und wüsste wo man mich kulturell ansiedeln muss, wagte ich zu bezweifeln.

Im Großen und Ganzen wurde ich über Themen befragt, die man ohne weiteres auch durch das Studium meiner inzwischen doch recht hohen Anzahl an Artikeln in Erfahrung bringen konnte. Schließlich sind diese, auch teils in Englisch, über die Portale www.peacemaker-tour.com und www.zocd.de allen zugänglich.

Nun, ich muss zugeben, dass mir die Art der Befragung irgendwann auf die Nerven ging. Das ständige Wiederholen der gleichen Fragen, was eine Verhörmethode ist, sollte mich in Widersprüche verwickeln. Was nicht der Fall war. Also kam man auf meine Vorhaben in Israel zu sprechen. Dass ich als freier Journalist über eine wichtige Technologiemesse berichten wollte, schien man mir noch abzukaufen. Schließlich war ich auch als Journalist für die Veranstaltung akkreditiert worden. Doch dass ich mir danach für mehrere Tage einfach als Tourist Jerusalem anschauen wollte, vielleicht um einige Tage in einem Kloster zu meditieren, wollten man mir nicht glauben. Auf der anderen Seite bilden Fragen wie „Was machen sie als Tourist in Jerusalem“, wenn man meinen syrisch – orthodoxen Hintergrund wirklich gekannt hätte, überhaupt keinen Sinn. Ich hätte wohl kaum meine Zeit den ganzen Tag damit verbracht Falafel zu essen. Beide Sicherheitskräfte hielten mir meine Aktivitäten der letzten Jahre vor Augen. Meine vielen Besuche an den Kriegsschauplätzen des Nahen Ostens und an den verschiedenen Frontlinien. Ich nehme an, dass die Suche nach Details in meinem Leben sich zunächst auf diesen Punkt konzentrierte und die mich Verhörenden deswegen zu diesem Rückschluss gelangten:

„You want action!“,

war die doch recht schroffe, aber nicht ganz von der Hand zu weisende Aussage der immer noch nicht ganz glaubwürdig harsch auf mich einredenden Dame. Der männliche Sicherheitsbeamte ergänzte, wie es sein könne, dass ich nach Jahren an den verschiedenen Fronten plötzlich in ein Land wie Israel möchte, um mich zu erholen?

Hier sei mir noch einmal der Hinweis erlaubt, dass man, wenn man mir zugehört hätte, Verbindungen zu meinem religiös – kulturellen Ursprung hätte herstellen können. In Jerusalem gibt es ein syrisch – orthodoxes Kloster. Meine Mutter und Schwester hatten dieses vor Jahren besucht. Meine Schwester war sogar zwei Mal in Israel. So wie tausende andere Mitglieder der syrisch – orthodoxen Glaubensgemeinschaft aus Deutschland und der ganzen Welt.

Aber vielleicht hatten sie ja sogar Recht. Kann ich mich denn überhaupt noch wie ein gewöhnlicher Mensch erholen? Eine Tatsache, die mir von diesem Moment an die ganze Zeit durch den Kopf ging. Aber dazu antwortete ich wieder wahrheitsgemäß.
„Ich suche einfach Ruhe und Erholung, mehr nicht.“

Nach diesen Worten endete das etwas bizarre Verhör und ich wurde ein weiteres Mal in die Wartehalle geschickt, die allen Gestrandeten einen Sitzplatz bot, sofern vorhanden.

Nun dauerte es mehrere Stunden, bis mich die zuvor so unfreundlich angehende Sicherheitsbeamtin abholte. Scheinbar war das „good Cop – bad Cop“ Verhaltensmuster nicht mehr angebracht. Ich war alleine mit ihr in einem Büro. Auch veränderte sich der Ton, der nun durchaus sympathisch wirkenden jungen Frau. Denn mit der weiteren, nun eher sanften Tonlage, gab sie mir zu verstehen, dass sie nun freundlicher mit mir umgehen würde. Zu meinem Verdruss hatte sie leider immer noch nicht die Kontakte aus Israel und Deutschland kontaktiert, die vieles aufgeklärt hätten. Frustriert, aber dennoch kooperativ, folgte ich nun, alle weiteren Fragen zu beantworten. Zunächst einmal bestätigte sie mir den Wahrheitsgehalt meiner Aussagen. Man hätte diese überprüft. Trotzdem wäre ich ein sehr komplizierter Mensch.

Der Dame war es schleierhaft, woher ich all die Netzwerke zu hohen Politiken und anderen Kontakten habe und warum ich im technischen Rahmen dermaßen bewandert bin. Und wie es überhaupt sein kann, dass bei den Millionen Einwanderern aus dem türkischen Raum (im Südosten der Türkei bin ich auf die Welt gekommen) gerade ich in so einer Position bin. Mir war natürlich klar, dass diese Fragestellung zum Finale hin auf eine bestimme Sache abzielte. Und um es ehrlich zu sagen, ich ahnte es die ganze Zeit. Die teils harsche, sehr spezifische Art des Verhörs hatte mich schon darauf schließen lassen.

„Ich frage sie das nun ein einziges Mal. Sie können antworten wie sie möchten oder auch nichts sagen“.

Mit diesem Satz leitete mein Gegenüber die Endphase des Verhörs ein.
Aus der einen letzten Frage wurden dann doch drei.

Auf die erste, ob ich für einen Geheimdienst aktiv bin, antwortete ich mit „Nein“.

Auf die zweite, ob ich jemals für einen Geheimdienst aktiv war, antworte ich ebenfalls mit einem klaren „Nein“.

Auf die Frage, ob Geheimdienste mir nähergetreten sind oder mich überprüft haben, antwortet ich wahrheitsgemäß, dass dies vielleicht der Fall war, ich kann nicht jeden Menschen in meiner Umgebung überprüfen. Doch sollte dies so gewesen sein, so weiß ich nichts davon.

Es ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Fall, dass unter den vielen Lesern meiner Artikel sicherlich auch der eine oder andere dabei ist, der genauer hinsieht. Doch lebe ich in einer freien Welt, in der für mich die Pressefreiheit ein besonderes Gut darstellt. Meine teils analytischen, teils subjektiven Berichte sind allen zugänglich. Und das ist auch der Sinn meiner Arbeit.

Das Gespräch endete. Nun ging es wie gewohnt zurück in die Wartehalle der Verlorenen und Gestrandeten, wo ich wieder mehrere Stunden verbrachte. Ich malte mir eine kleine Chance aus, durch die Hilfe von Freunden, doch noch in das Heilige Land zu gelangen. Doch auch diese Hoffnung wurde zunichte gemacht, als ein junger Mann eintrat und mich zunächst in ein weiteres Zimmer brachte, wo mir Fingerabdrücke abgenommen und ein Foto gemacht wurde. Dieser Prozess diente einem bestimmten Vorgang; doch leider wurde mir dieser nicht erklärt. Wieder Stunden des Wartens in dem Warteraum, bis der gleiche junge Mann mich und die Restbelegschaft aufforderte, ihn in einen separaten Raum zu begleiten. In diesem angekommen wurde ich nun ein bisschen wütend, weil man mir immer noch nicht erklärt hatte, was mit mir passieren sollte. Ich sprach den Wachdienst an, welcher im Raum bereits auf die Gestrandeten, hauptsächlich aus Osteuropa, wartete. Dieser war scheinbar durch meine Fragen ebenfalls etwas irritiert und man fragte nach meinem Status in Papierform. „Welcher Status bitte?“, entgegnete ich.

Nun wurde mir erst klar, dass man mich abschieben wollte, aber hier eine Panne passierte. Nach der Freigabe der Dame die mich zuvor verhört hatte, sie hielt es nicht nötig mir ihre Entscheidung persönlich mitzuteilen, hätte ich ein Dokument erhalten sollen. Hatte ich aber nicht. Ich wurde einfach so mitgenommen. Also wieder zurück in ein separates Büro, wieder Fingerabdrücke, noch ein Foto. Nun bekam ich das besagte Dokument. Ich sollte den Erhalt und den Inhalt mit meiner Unterschrift quittieren, was ich nicht tat. Weil die Vorgehensweise, aus meiner Sichtweise betrachtet, nicht fair und auch nicht richtig war. Man hätte wenigstens mit meinen Kontakten sprechen können. Doch wurde mir immer wieder unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass dies keiner machen würde. Nun wieder zurück in den Arrestraum, mit meinen vielen russischen Leidensgenossen, die das Ganze mit viel Humor nahmen.

Hier erfuhr ich auch, dass ich mit dem nächsten Flieger am Morgen nach Deutschland zurückfliegen würde. Den Grund dafür hielt ich in Form des offiziellen Schreibens in meiner Hand, welches mir vorher mitgegeben wurde.
Erst jetzt registrierte ich, dass darin der Grund für die Ablehnung meiner Einreise vermerkt wurde.

Gründe für die Ablehnung:

„Public Security or public safety or public order consideration“

Übersetzt könnte man sagen, dass man in meiner Person eine Gefahr für die Bevölkerung und Gesellschaft sieht.

„Wow“, dachte ich mir. Das hatte wirklich gesessen und glich einer schallenden Ohrfeige, die verdammt wehtat. Mein ganzes Leben war ich immer darin bestrebt zu schlichten, den Menschen in meiner Umgebung zu helfen, Frieden zu schaffen. Selbst den Dienst an der Waffe, den ich in jungen Jahren als meine Pflicht betrachtete, tat ich mit dem Gedanken, durch das Erlernte Unschuldige zu beschützen. Wenn es denn sein muss mit der Waffe in der Hand.

Gerade in Israel in mir eine Bedrohung zu sehen, hat mich doch ziemlich hart getroffen. Im Nachhinein kann ich den Beamten keine Schuld geben. Sie versuchen ihr Land zu beschützen. Wie übrigens alle Sicherheitsbehörden versuchen ihr Land zu schützen. Egal ob es sich nun um den Iran, die Türkei, die USA, den Irak oder Deutschland handelt.

Natürlich, wenn ich mir meine Aktivitäten der letzten Jahre näher betrachte, so komme ich nicht umher zuzugeben, dass sie auf den Einen oder Anderen doch befremdlich wirken. Wie ist es dann erst, wenn jemand wie ich, mit diesem Hintergrund, vor mehreren junge Beamten steht, die aufgrund der Sicherheitslage durchaus eine gewisse Nervosität an den Tag legen?

Während ich diesen Abschnitt verfasse, sitze ich bereits im Flugzeug zurück nach München und unwillkürlich wird mir die Pointe meines 24 Stunden München – Tel Aviv – München Trips bewusst.

Die USA haben gerade die Einreisebeschränkungen für Muslime verschärft. Hunderte sind, wie ich, irgendwo gestrandet und warten wahrscheinlich genauso müde und genervt wie ich es bin, in irgendeiner Wartehalle an einem Flughafen zwischen Landung und Transit, um wieder so schnell wie möglich in das Ursprungsland der Reise zurück verfrachtet zu werden.

Mit dem einzigen Unterschied, dass ich Christ bin und von einem jüdischen Staat abgewiesen wurde.

Nun sollte ich bald wieder in München sein und die Behauptung der jungen Dame, die mich zunächst unfreundlich verhört hatte, mit der Sichtweise, dass ich nur „Action“ möchte, lässt mich nicht mehr los.

Ich werde trotzdem Urlaub machen und verabschiede mich hiermit offiziell für einige Zeit von allen.

Und Israel, dem Heiligen Land, verspreche ich trotz meines finanziellen und geschäftlichen Verlustes – ich habe zwei wichtige Geschäftstermine auf der Messe verpasst und konnte nicht berichten – wieder zu kommen. Auch wenn ich zunächst offiziell für die nächsten zehn Jahre nicht einreisen darf, so wage ich doch zu behaupten, dass meine Netzwerke durchaus einen Sinn haben.

Jedenfalls ist mit diesem Bericht ein Schritt getan und alle die es interessiert können meine Aktivitäten im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland und des von mir initiierten „Peacemaker – Programms“ unter der Webseite www.peacemaker-tour.com verfolgen. Eventuell stolpern ja auch die jungen Menschen, die mich verhört haben, über diesen Artikel.

Neben unzähligen Berichten aus dem Iran, der Türkei, Armenien, Georgien, Irak, Syrien, Deutschland, … – besonders schön sind die, die ich in einer freundlichen Atmosphäre erleben durfte – werde ich nun meinen ersten Artikel mit Bezug zu Israel auf der Plattform veröffentlichen.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, trotz dessen dass ich aktuell als „Gefahr“ für das Land eingestuft werde, dass weitere Artikel, unter angenehmeren Umständen, folgen werden.

Simon Jacob, im Flugzeug zwischen Tel Aviv und München auf halber Strecke
30. Januar 2017