Besuch beim Metropoliten der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Istanbul und Ankara

„Wenn man sich nicht miteinander unterhält kann man sich auch nicht verstehen“.

Obwohl sehr kurzfristig geplant und mit einem sehr engen Zeitplan verbunden, gewährte uns seine Exzellenz, Bischof Filüksinos Yusuf Cetin, der Metropolit der Syrisch – Orthodoxen Kirche von Istanbul und Ankara, eine zweistündige Audienz in der Kirche zur Heiligen Maria.

Obwohl unter der Woche und zur Vormittagszeit ist die Messe doch recht gut besucht. Augenscheinlich fallen einem die vielen Frauen, Kinder und älteren Menschen auf. Der Krieg in Syrien hat die Gemeinden in und um Istanbul herum wachsen lassen. In den Gesichtern vieler der Besucher sieht man die Spuren der Strapazen und Ängste, welche dieser fünfjährige Konflikt hiterlassen hat. Egal ob nun aus dem Irak oder Syrien, das Haus Gottes steht jedem offen, so Bischof Filüksinos.

Nach der Messe, bei der Audienz mit diesem, konkretisierte er im Besonderen die Zusammenarbeit mit allen anderen Kirchen. Der Dialog stehe an erster Stelle, so der Mittsechziger. Und nicht nur mit den verschiedenen christlichen Strömungen. Der Austausch mit Islam und Judentum müsse ebenfalls fortgeführt werden.

Und auch auf der politischen Ebene sieht der immer lächelnde Geistliche Fortschritte. Gerade in Flüchtlingsfragen und bezugnehmend auf die Restaurierung und Neugründung sakraler Gebäude sei man auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Behörden und der lokalen Politik angewiesen.

„Wenn man sich nicht miteinander unterhält kann man sich auch nicht verstehen“.

Hier sieht er gerade bei den Europäern Nachholbedarf, die sich nicht immer, zum Leidwesen aller Beteiligten, in die Lage des Anderen versetzen könnten.

Gleiches gilt auch für die Jugend, die Filüksinos besonders am Herzen liegt. So hat er bereits in früheren Jahren Jugendfahrten in der Gemeinde organisiert, um Glauben und Freizeit miteinander zu verbinden.

Heutzutage stehe man vor neuen Herausforderungen, besonders im Angesicht rasanter technologischer Entwicklungen, denen sich auch die Kirche stellen müsse.

Wir bedanken uns bei seiner Exzellenz für das Treffen und wünschen der Gemeinde in Istanbul weiterhin alles Gute.

Simon Jacob, Istanbul, September 2015

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