Bildung ist wichtig – Zu Besuch in einer Privatschule in Antakya

Land: Türkei
Ort: Hatay/Antakya
Datum: 15.10.2015

David Cagan, dessen Wurzeln im Tur Abdin, Midyat, zu finden sind, war einige Zeit lang in Deutschland. Dort hat er, trotz eines verhältnismäßig kurzen Aufenthalts, relativ schnell Deutsch gelernt. Und selbst Jahre danach, der Besuch fand in den 90er Jahren statt, hat er uns eindrucksvoll bewiesen, dass er des Deutschen immer noch mächtig ist.
Überhaupt ist zu erkennen, dass Bildung und das Erlernen von Sprachen für David eine besondere Bedeutung haben. Darauf basierend war es nicht verwunderlich, dass der Unternehmer, abzielend auf eine Verbesserung des Bildungsniveaus in seiner Region, mehrere Privatschulen gründete. Der studierte Mathematiker und Archäologe, welcher nebenbei ein Fernstudium für Philosophie begonnen hat, leitet gemeinsam mit zwei sunnitischen und alawitischen Geschäftspartnern drei Privatschulen, deren Fokus auf die wichtigsten Naturwissenschaften gerichtet ist.

“Bildung schlägt eine Brücke zwischen den Menschen”, so der Direktor und Mathematiklehrer der Schule. In seinen Klassen befinden sich Schüler unterschiedlichster Ethnien und Religionen. Denn nur der gemeinsame Austausch und die intensive Interaktion im “Miteinander” schaffen Anerkennung, Respekt und Verständnis für den anderen.
In diesem Zusammenhang betont er auch, dass sich die Situation der Christen in den letzten 20 Jahren sehr zum Positiven gewandelt hat. Die Restauration alter Kirchen, zumindest in der Provinz Hatay, erfährt eine schnellere Genehmigung als früher. Sogar die Angliederung einer Schule an eine Kirche ist im Gespräch, welche eventuell sogar in den Genuss einer staatlichen Unterstützung kommen kann. Insgesamt sieht David Cagan die Lage für die Minderheiten in seiner Region aus einem recht positiven Blickwinkel. Zwar merkt er an, dass Christen z.B. immer noch keine Möglichkeiten haben einen Beamtenstatus zu erlangen, noch nicht einmal in der Abfallwirtschaft könnte man aktiv werden. Aber das wird sich in nächster Zeit vielleicht auch noch ändern, so meine persönliche Einschätzung, welche verschiedene Gesprächspartner auf meiner Reise mit mir teilen.

Auf die Frage was sich David für seine Schulen zukünftig wünscht, rutscht ihm prompt folgende Antwort von seinen Lippen: eine engere Zusammenarbeit mit Instituten in Europa und im Besonderen in Deutschland wären erstrebenswert. Unterstützer für Stipendien werden gesucht.
Fokus sollte auch auf den kulturellen Austausch gelegt werden, um Schülern die Möglichkeit zu geben, ihren Horizont zu erweitern.

Eine Erfolgsformel, die in Hatay hervorragend funktioniert.

Der Direktor und Unternehmer bittet Institute in Deutschland Kontakt mit ihm aufzunehmen, um Partnerschaften zu knüpfen. In Sinne eines besseren Verständnisses unter Jugendlichen.

Kontaktdaten:
Mail: Davidcagan@gmail.com
Telefon: 0090 533 466 25 98

Simon Jacob, Hatay – Antakya – 15.10.2015

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