Brüssel – 2012 – Der für mich gefährlichste Ort der Welt

Ich war bereits an sehr vielen Orten (Naher Osten, Nordafrika), die eine Gefahr für mein Leben darstellten. Doch der gefährlichste Ort bisher lag dort, wo man es am allerwenigsten vermuten würde.

Im Herzen Europas. In Brüssel.

Ein Mob bestehend aus Nordafrikanern wollte mich lynchen.
Ein Mann arabischer Abstammung bewahrte mich vor Schlimmerem.

Das Problem besteht nicht erst seit 2015/Köln.
Es existiert schon viel länger. Die Politik hat weggesehen und die Polizei, so in Belgien, alleine gelassen.

Hier mein Bericht dazu, welcher intern auch an Politiker ging. Lediglich zwei Politiker äußerten sich dazu. Die Angst war wohl zu groß, in eine rechte Ecke gedrängt zu werden.

Belgien/Brüssel – 2012

Konfliktherd Brüssel – Was Salafisten und kriminelle Banden in Brüssel gemeinsam haben und wie eine schwache Justiz den kulturellen Konflikt innerhalb des Integrationsprozesses beschleunigt und diesem schadet.

Als Nachfahre der Migranten aus dem orientalischen Raum ist es mir durchaus bewusst, dass man im „politisch korrekten“ Deutschland bei Problemen der Migration immer von „den“ Migranten spricht, aber in Wirklichkeit Menschen aus dem arabischen, türkischen oder afrikanischen Raum meint. Machen doch die meisten Zugewanderten aus den Kulturkreisen, die der westlichen Sichtweise eher nahe stehen im Allgemeinen keine großartigen Probleme.
Mit dem anfangs erwähnten Hintergrund liegt es in meinem und im Interesse aller hier lebenden Bürger, besonders derjenigen mit kulturellem Hintergrund, das allgemeine Bild meiner Herkunftskultur nach außen positiv zu prägen.
Innerhalb dieses Integrationsprozesses kristallisieren sich zwei Richtungen heraus.

Einmal sind sehr viele neueuropäische Mitbürger bemüht, sich in das europäische System zu integrieren. Sie adaptieren die kulturellen Eigenschaften des Geberlandes, nehmen die positiven, freiheitlichen Rechte an und lassen im Gegenzug hinderliche Traditionen und Auffassungen zurück. Dabei ist diesen Menschen bewusst, dass man mit der Annahme der jeweiligen Staatsangehörigkeit auch Pflichten eingehen sollte. Wenn man am Ende dieses Prozesses, neben der Annahme der gültigen Freiheitsrechte auch das Bestreben erreicht hat seine staatsrechtlichen Pflichten zu erfüllen, ist man in Europa angekommen.

Auf der Gegenseite gibt es Menschen aus diesen Regionen, die definitiv nicht in Europa angekommen sind. Sie missbrauchen nicht nur die in Europa erlangten Freiheitsrechte; diese werden auch noch ausgehöhlt, in dem man den vorgegebenen Rechtsraum über ein Maximum auszureizen vermag. Die Pflichten und damit auch den notwendigen Respekt gegenüber dem Gemeinwesen und der Justiz, lehnen diese verblendeten Verlierer der Gesellschaft ab.

Es gibt viele Gründe eine Gesellschaft mit ihren Werten und Pflichten abzulehnen. Einer davon ist die Tatsache, dass viele Menschen aus dem orientalischen Kulturraum schlichtweg die westliche Kultur nicht anerkennen wollen und dabei trotzdem als Selbstverständlichkeit von den Freiheiten Gebrauch machen möchten, die ihnen in den Ursprungsländern verwehrt werden.
Sie sehen innerhalb des westlichen Kulturkreises einen Verstoß gegen ihre Werte, Traditionen, Moral und manchmal, bedingt durch die religiöse Strömung der sie angehören, auch gegen ihren Glauben. Erst die Mischung aus all diesen Attributen bildet ein explosives Gemisch, das in einem Weltbild mündet welches unweigerlich zu Konflikten mit der westlichen Gesellschaft führen wird.

Resultierend daraus sehen sich Menschen, welche dem antiwestlichen Dogma verfallen sind, auf dem rechten Pfad wenn es darum geht, das System in dem sie leben auszuhöhlen und auszutesten. Denn sie stehen, gemäß ihrem Dogma, über dem System.
So z.B. in Brüssel, in der die gut gemeinte, liberale Sichtweise der Justiz zu einer besonders hohen Gewaltbereitschaft und einer grenzüberschreitenden Skrupellosigkeit geführt hat.
Dieses Gewaltpotential, welches ich so in Europa nie erwartet hätte, erst recht nicht in der Hauptstadt Europas, durfte ich am 11.05.2012 am eigenen Leib spüren. Dabei schockierten mich gar nicht die Verletzungen und Blessuren die ich davon trug, sondern eher die Respektlosigkeit der Staatsgewalt gegenüber als Hüter der Ordnung. Fassungslos hörte ich den Beichten der Beamten zu, die mich während meines dreistündigen Aufenthalts im Krankenhaus fürsorglich begleiteten. Die Frustration muss groß sein, wenn man sich als Polizeibeamter wegen der kleinsten, leider notwendigen Gewaltanwendung gegenüber Kriminellen, vor der Justiz rechtfertigen muss. Sollten dann noch Disziplinarmaßnahmen folgen, ist das Maß bei vielen Polizeibeamten voll.

Abflug aus Berlin

Gegen den späten Nachmittag landete ich aus Berlin kommend am Flughafen der europäischen Hauptstadt. In Berlin selber hatte ich gerade eine länger Besprechung mit den Vertretern der Kirchen und Mitgliedern der Politik bei der Konrad-Adenauer-Stiftung hinter mir, in der es auch um das Thema „Integration – Diaspora“ ging. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass mich genau dieses Thema an diesem Tag intensiver beschäftigen sollte als es mir lieb war. Vielleicht war es göttliche Fügung oder nur ein Zufall. Definitiv ist klar, dass dieser Tag mich in meinem Bestreben, meinen Pflichten als Bürger Europas nachzukommen, nur noch bestärkt hat. Aufgeben ist keine Option!

Die Fahrt vom Flughafen zur Innenstadt, in meinem Fall war das Ziel „Brüssel – Süd“, kostete mich lediglich ein paar Euro. Die Bahn zu benutzen war viel einfacher, komfortabler und umweltschonender, als mich von einem Bekannten abholen zu lassen. Die Tatsache, dass ich seit Berlin immer noch in einem Anzug mit Hemd und Krawatte steckte, entpuppte sich nach dieser Fahrt als verhängnisvoller Fehler, den ich in Europa noch nicht einmal in meinen wildesten Träumen so erwartet hätte.
Nach ca. 30 Minuten Fahrt verließ ich die Ankunftshalle der Station „Süd“ um in das Viertel Andelrecht einzutauchen. Mit dem Ziel „Placa Bara“ vor Augen, an dem ich abgeholt werden sollte, entschied ich mich, die paar Meter per Fuß zurückzulegen. Eine freundliche Passantin an der Bahnstation gab mir zu verstehen, dass ich nur eine kurze Strecke zurückzulegen hätte.

Durch meinen Kleidungsstil und dem Laptoprucksack über meiner Schulter hatte ich wohl die Aufmerksamkeit einiger Mitbürger auf mich gezogen, die mir nicht wohl gesonnen waren. Die Vorgehensweise dieser in der Gruppe organisierten Bürger mit Migrationshintergrund kann man durchaus als eine Art „Vorscannen“ oder „Vorchecken“ bezeichnen. Unbewusst geriet ich ab dem Moment als ich die Station verlassen hatte unter die Observierung einer Bande junger Männer, die alle dem afrikanisch – orientalischen Kulturkreis zu entstammen schienen. Mit meinem Aussehen schien ich ideal in das Beuteschema dieser frustrierten und gelangweilten Männer zu passen, die mich als ihr nächstes Opfer auserwählt hatten.

Fast am Ziel angekommen, fragte ich sicherheitshalber und in freundlichem Ton noch einmal einen dunkelhäutigen Mitbürger, ob ich tatsächlich den richtigen Ort erreicht hatte. Dieser kleine Halt an der Straßenecke war das Signal, auf das der Täter gewartet hatte.
Ein junger Mann, äußerst aggressiv im Auftreten, tauchte plötzlich neben dem anderen Herrn auf, mit dem ich mich gerade unterhielt. In diesem Moment war es mir sofort bewusst, dass dieser Mensch, der gemäß seiner Verhaltensweise scheinbar Drogen zu sich genommen hatte, auf einen Konflikt aus war. Impulsiv und mit schnellen Schritten kam der junge Mann auf mich zu. Das Gesicht war verzerrt und die Augen wirkten glasig, leicht irritiert. Mein Gefühl, dass der junge Aggressor unter Drogen stand, verfestigte sich und wurde später von den Behörden bestätigt. Man muss wissen, dass Menschen in so einem Zustand außerordentlich gefährlich und unberechenbar sind. Ein kühles Koordinieren der nachfolgenden Aktionen ist zwingend erforderlich. Zunächst eine Distanz aufzubauen ist die beste Verteidigung, um Spielraum zu schaffen. Als der junge Mann mir auch noch provozierend den Mittelfinger zeigte, ließ ich gezwungenermaßen meinen Trolli los und hielt meinen Rucksack mit den Wertgegenständigen fest an meinen Körper gedrückt. Auch um im Fall der Fälle mich damit verteidigen zu können. Mit wüsten Beschimpfungen wurde ich weiter in die Defensive gedrängt, bis es mir möglich war, ohne den belastenden Trolli, mit einigen Schritten auf die offene Straße hin ein bisschen Distanz zu gewinnen. Nun aber nur noch wütender, machte der Angreifer mit einem Satz einen Sprung auf die Straße und stand genau vor mir, um im nächsten Moment in mein Gesicht zu spucken. Irritiert davon und bedingt durch das reflexartige Verhalten die Flüssigkeit aus den Augen zu bekommen, merkte ich nicht, wie er zu einem ersten Fausthieb ausholte, der mit voller Wucht meine rechte Schläfe streifte und das Auge traf. Das folgende Schwindelgefühl und die sofort einsetzende Schwellung raubten mir die Sicht. Den Rucksack immer noch umklammernd versuchte ich zunächst Raum zu finden. Just in diesem Moment folgte der zweite Fausthieb, der durch einen schnellen Reflex meinerseits nur meinen linken Wangenknochen traf. Das war allemal besser, als einen verheerenden Schlag auf den Kopf oder direkt auf die Schläfe zu bekommen. Immer noch auf der Suche nach einer größeren Menschenmenge taumelte ich für ein paar Sekunden weiter auf die offene Straße zu. Die Erwartungshaltung des Angreifers, dass ich während eines überraschten Moments den Rucksack fallen lassen würde, trat nicht ein. Denn auf diesen hatten er und die Gruppe im Hintergrund es abgesehen. Viele Passanten, die die Situation beobachteten, schienen nicht eingreifen zu wollen. Manche der herumstehenden jungen Beobachter schienen eher noch auf einen bestimmten Moment zu warten.

Als ich mich fast schon damit abgefunden hatte, mich und meine Gegenstände gegen diesen Irren verteidigen zu müssen, bekam ich unverhofft Hilfe von einem arabischstämmigen Herrn mittleren Alters, der mir andeutete zu ihm zu kommen. Ich konnte nur die Worte Polizei verstehen, die er dem Angreifer entgegen warf. Er zeigte auf sein Handy und auch ich verstand die Geste, die laut den Polizeiangaben Schlimmeres verhindert hat. Denn genau in diesem Moment geriet der Angriff auf meine Person ins Stocken. Selbst unter dem Einfluss von Drogen schien der junge Afrikaner zu verstehen, dass durch die kommende Polizeipräsenz der Plan mich auszurauben vereitelt werden könnte.
Durch diesen arabischstämmigen Bürger, der mich nicht meinem Schicksal überließ, dachte ich, dass das Schlimmste überstanden sei. Doch was nun kam, hätte ich beim besten Willen eher in außereuropäischen Regionen erwartet, aber nicht im Herzen Europas.

Aufgeheizte Stimmung – Polizisten in Bedrängnis

Verwirrt und konfus von den Fausthieben die meinen Kopf malträtierten, baten mich die zwei eingetroffenen Beamten zunächst in das Auto einzusteigen. Respektvoll bedankte ich mich bei meinem Helfer, um im nächsten ruhigen Moment der Polizei den Tathergang zu schildern. Der Attentäter, der sich scheinbar in einer der lokalen Gaststätten versteckt hielt, schien es sich anders überleget zu haben und versuchte mit einigen Freunden in einem Fahrzeug das Gelände zu verlassen. Dieses war, wie ich auch später erfahren durfte, Teil der kriminellen Bandenstrategie um schnell flüchten zu können.
Die zwei Beamten konnten den Täter im Fluchtfahrzeug mit den anderen Passagieren stellen, welche ihn vor den Augen der Justiz zu verstecken versuchten.

Und nun folgte ein Szenario, welches in mir selten eine so tiefe Angst hervorrief und mich frappierend an Gewaltexzesse religiös – extremistischer Gruppierungen in Deutschland erinnerte, die vor einiger Zeit Mitarbeiter der Staatsgewalt schwer verletzt hatten.
Selbst während der vielen Reisen in den Nahen Osten, empfand ich nie ein solches Unbehagen wie in den folgenden Minuten, die wie in Zeitlupe vor meinen Augen abliefen.

Aus mehreren Richtungen tauchten plötzlich Männer auf, alle mit einem extrem hohen Aggressionsgrad und sehr wütend. Die Welt dieser jungen Männer, denen das Vorgehen der Justiz scheinbar zuwider war, schien nicht akzeptieren zu wollen dass die Staatsgewalt ihren Pflichten nachgeht, um in einem „noch“ rechtssicheren Raum die demokratische Grundordnung herzustellen. Ganz im Gegenteil. Der Versuch der Festnahme ließ den „Mob“ sogar noch gewaltbereiter erscheinen, als es ohnehin bereits der Fall war. Die souverän auftretenden Beamten, die für mich gut geschult auf solche Situationen wirkten, bewahrten einen kühlen Kopf und versuchten in dieser bedrängten Situation weiterhin nicht die Kontrolle zu verlieren.

Der nun auftretende Schock wurde durch die Tatsache hervorgerufen, dass solche Ereignisse ausgerechnet auf europäischem Boden stattfinden. In einem Europa das davon lebt, dass die Staatsgewalt die Rechte und Freiheiten aller Bürger schützt.
An diesem Tag hatten diese jungen Aggressoren genau diese Grenze überschritten, indem sie die Justiz nicht mehr als Teil ihres Systems anerkannt hatten.

Einige Minuten später, nach dem Eintreffen von mindestens 10 Polizeibeamten inklusive einer Hundestaffel, waren der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken leider nötig um den wilden Mob in die Schranken zu weisen. Dies alles nur, damit der unter Drogen stehende Angreifer verhaftet werden konnte. Beim in Gewahrsam nehmen des Mannes erreichte die massiv zu spürende Aggression noch einmal ihren Höchststand, der sich nun auch gegen mich und nicht nur gegen die Beamten richtete. Beteiligte dieser fast schon kriegerisch auftretenden Gruppe zeigten mit dem Finger auf mich und formten dabei gestikulierend das Zeichen einer Pistole. Ein junger Mann, der besonders wütend aussah, schaute mir direkt in die Augen und gab mir mit einem Wink über seine Hals zu verstehen, wie er gerne mit meiner Person verfahren würde.

Diese plumpen Drohungen vermochten es nicht, mich auch nur im Geringsten zu beeindrucken und werden es nie tun. Ganz im Gegenteil, sie haben den Willen in mir gestärkt, zukünftig wichtige und richtige Entscheidungen in meiner Heimat und für meine Heimat zu treffen.
Auch den Polizeibeamten entging dieses gegen mich gerichtete Verhalten nicht und sie baten mich höflich, aber direkt, zu meinem eigenen Schutz Platz in einem der Dienstfahrzeuge zu nehmen.
Zwei junge besorgt wirkende Beamte begleiteten mich nun ins Krankenhaus, in dem ich untersucht werden sollte.

Falsch verstandene Toleranz der Justiz

Während der Untersuchungszeit im staatlichen Krankenhaus kamen ich und die jungen Staatsbegleiter ins Gespräch. Und das was mir die Beamten über ihre Arbeit zu berichten hatten, ließ mein Gesicht zu Stein erstarren.
Bei der Festnahme des Angreifers, während die allgemein sehr aggressive Stimmung ihren Höhepunkt erreichte, hatten nicht nur ich sondern auch die Beamten bemerkt, dass der gesamte Vorgang von Anfang an auf Handy aufgezeichnet wurde. Einer meiner Beschützer meinte sogar ironisch, dass er sich jetzt für sein beherztes Handeln vor der Justiz rechtfertigen müsse, weil das Video am nächsten Tag bei Youtube auftauchen wird. Ich war selber vor Ort. Die Polizei musste Gewalt anwenden um den Beschuldigten zu verhaften. Dieser hatte sich massiv gewehrt. Darüber hinaus mussten die Beamten auch noch sich selber und meine Wenigkeit beschützen.
In den weiteren Gesprächen wurden mir die Schwächen des Justizsystems in Belgien geschildert, welche die jungen Attentäter in Brüssel nur zu gut kennen und auszunutzen wissen. So dauert es viel zu lange, bis ein Prozess gegen einen Kriminellen ins Rollen kommt. Nach einigen Monaten haben junge schuldige Männer nicht das Gefühl, für ihr Handeln belangt werden zu können. Bestrafungen, die ein Strafmaß von drei Jahren nicht erreichen, werden auf Bewährung ausgesetzt.
Ich könnte nun mit den Resultaten dieser „falschen Toleranz“ weitermachen, so groß war der Frust der Beamten.
Doch ist das Schlimmste noch nicht einmal, dass die Beamten für ihren Willen den demokratischen Staat zu schützen von diesem auch noch bestraft werden können.

Als ein grenzüberschreitendes Problem sehen die Beamten die Tatsache, dass hauptsächlich junge Migranten den Rechtsstaat als die System schützende Instanz nicht mehr anerkennen.
Das war das Frustrierendste und gleichzeitig Besorgniserregendste, was ich je von einem Polizeibeamten gehört hatte.

Einer meiner Begleiter tröste sich damit, dass er viele Freunde aus dem orientalischen Kulturkreis hat, die hervorragend integriert sind und das System als das erkennen, was es ist. Nämlich ein rechtssicherer Raum in dem viele Ethnien und Religionen gemeinsam in Harmonie und Frieden leben können. Diese Menschen bilden definitiv die schweigende Mehrheit, die auch nur ein friedliches Leben haben möchte, aber gerade von solchen Zuständen im Bestreben ein positives Bild abzugeben mit immensen Vorurteilen zu kämpfen hat.

Dies zeigt das Beispiel des tapferen Mitbürgers arabischer Abstammung, der sich durch den Anruf bei der Polizei nun wahrscheinlich selber zu Zielscheibe gemacht hat, aber dadurch weiteren Schaden von mir abwendete. Dieser Retter in der Not zeigt das andere Bild, des gut
angepassten Bürgers, der das Rechtssystem in Europa zu schätzen und schützen weiß. Nur ist es genau dieses Bild, was zu selten an die Oberfläche kommt, da es innerhalb der „sensationshungrigen“ Medienlandschaft keinen Höhepunkt abliefert.
Und auch das ist eine fatale Entwicklung. Denn es leiden unter den inakzeptablen Verhaltensweisen dieser jungen Verlierer auf der Straße, die sich bewusst und ohne Sozialromantik dieses Leben ausgesucht haben, gerade die neueuropäischen Mitbürger mit orientalischen Wurzeln, die sich hervorragend integriert und gut angepasst haben.
Die von den Beamten beschriebene Schwäche der Justiz gleicht einem Schlag ins Gesicht dieser farbenfrohen neuen Mitbürger Europas, die tagtäglich darin bemüht sind, produktive Bürger eines europäischen Gemeinwesens zu sein.

Im Ergebnis kann man von solchen grenzüberschreitenden Erfahrungen nur lernen, um die Schwächen der europäischen Justiz gegenüber einer traditionsbehafteten kulturellen Ideologie, die in einer archaischen Welt gefangen ist, auszumerzen.

Mein Rückschluss

Ich persönlich ziehe meine eigenen Erfahrungen aus diesem Erlebnis. Jede negative Erfahrung bringt mich einen Schritt weiter. Einschüchterungsversuche welcher dieser Mob gegen mich richtete, geben mir nur Einblick in die schwache Struktur dieser verirrten Menschen. Mit Sorgenfalten im Gesicht, wegen dieser fatalen Entwicklungen in unseren Hauptstädten, sage ich im Interesse aller hier lebenden Menschen und besonders wegen des nach außen hin projizierten Bildes der breiten Masse der gut integrierten Mitbürger aus dem orientalischen Kulturkreis, dieser, dem Wesen Europas widersprechenden Ideologie, den Kampf an.

Ich fordere die Politik und die breite Masse der Menschen, die diese Zustände nicht mehr ertragen möchte, auf, ein Zeichen zu setzen. Egal ob es sich um Salafisten, das Patriarchat auf den Straßen oder die Willkür einer rückwärtsgewandten Ideologie handelt. Wir alle sind verpflichtet ein Bild der Solidarität, ein Bekenntnis zu den Werten Europas zu zeigen.
Dabei richte ich den Appell an all die Gutmenschen in diesem Land, die noch nie die Erfahrung gemacht haben in einem anderen System zu leben, das unterdrückt, vergewaltigt und demütigt. Gerade die Menschen aus dem orientalischen Kulturkreis sind wegen diesen Freiheiten nach Europa, nach Deutschland, gekommen.
Ich lade jeden dazu ein, der in der Theorie davon gehört hat und sich als Experten ausgibt, mit mir diese Brennpunkte zu besuchen. Bisher fand ich solche Orte eher im Nahen Osten. Doch selbst dort hätte ich mir so einen Widerstand gegen die Staatsgewalt nicht vorstellen können.
Jetzt füge ich noch einen weiteren Brennpunkt hinzu.
Brüssel !

Sehr geehrte Experten dieses Landes, ich bin gerne bereit wieder die Gefahr auf mich zu nehmen, um authentische Erfahrungen zu sammeln.
Sind Sie auch bereit, für die Werte Europas Gefahren auf sich zu nehmen? Oder ist es Ihnen lieber, betrachtend aus dem Wohlstandsgürtel der Gesellschaft heraus, ab und an einen Blick auf die vielschichtige Gesellschaft zu riskieren, um wieder „Friede, Freude, Eierkuchen“ verkünden zu können.
Gerne hole ich mir ein zweites blaues Auge, wenn diese Erfahrungen für die übertoleranten Gutmenschen unserer Welt nützlich waren.
Denn diese sollten nicht vergessen, dass die falsche Toleranz einem System gegenüber, welches mit den demokratischen Werten konfligiert, zunächst denen schadet die man beschützen will. Nämlich genau die Bürger mit orientalischen Wurzeln, die hier nach Freiheit und Demokratie suchten.

Simon Jacob
München, 14 Mai 2012

Spendenaufruf

Das Projekt Globalo Youth Peacemaker-Tour, welches sich über maximal sechs Monate erstreckt, hat einen Finanzierungsbedarf in Höhe von ca. 30.000,- €. Neben dieser geringen Summe ist es unsere Ausbildung in Europa, die Entschlossenheit und der Glaube an die Vernunft im Menschen, die uns dazu bewegt, so etwas zu tun. Für dieses Projekt habe ich meinen hochbezahlten Managerposten in einem Großkonzern aufgegeben. Ehrenamtliche Helfer investieren ihre Zeit, um das Projekt realisieren zu können.

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Simon Jacob – Projekt: Peacemaker 2015
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