Die Tragödie der griechischen Bevölkerung während des Genozid im Osmanischen Reich

Land: Armenien
Ort: Jerewan
Datum: 25.11.2015

Dr. Marine Mkhitaryan wurde 1964 in Alvaredi, Armenien geboren. Ihr Großvater, der griechischer Abstammung ist, überlebte als achtjähriges Waisenkind die Massaker des Osmanischen Reiches an den Griechen und erzählte davon der Enkelin, die 1993 ihren Ph.D. in mathematischer Physik an der Universität in Jerewan machte. Von 1994 – 1995 beteiligte sie sich an archäologischen Studien der „University of Gent“ in Belgien. Zwischen 1995 und 1997 promovierte Mkhitaryan an der Universität für Archäologie in Thessaloniki.
Ab 2007, sich der Fotographie widmend – besonders in Anlehnung an die griechische Mutter und der Vergangenheit des griechischen Volkes – begann sie im bildlichen Sinne Zeugen über die Ereignisse zwischen 1915 – 1915 im Osmanischen Reich zu befragen. Das Resultat ist eine Sammlung verschiedenster Bilder, die jedes einzeln für sich viel zum Ausdruck bringen. Es folgten Ausstellungen zu diesem Thema in Armenien – Jerewan, US – New York und Karabach.
Basierend auf die Zeugenaussagen entwickelten sich auch historische Bezüge zu den Opfern der christlichen Assyrer und Armenier, wie mir Dr. Marine Mkhitaryan während eines Interviews und der darauf folgenden Präsentation erläuterte.
Beim Gespräch ging sie auf die aktuellen Zahlen der Minderheiten in Armenien ein und veranschaulichte anhand von Statistiken, welche historischen Ereignisse zu den unterschiedlichen Zusammensetzungen der Völker in Armenien führten.
So bilden die Griechen, deren Mitglieder nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den meisten Fällen nach Griechenland immigrierten, in der Kaukasusrepublik die kleinste Minderheit

Den Hauptteil des Vortrages bildeten die vielen Bilder von Menschen hohen Alters, die noch die Geschehnisse während des ersten Weltkriegs zu schildern wussten. Oft sprachen die Bilder für sich allein und spiegelten die traurigen Ereignisse wider, die sich seinerzeit ereigneten und Kinder zu Waisen machten.

Gerne würde Dr. Marine Mkhitaryan auch in Deutschland eine Ausstellung organisieren und bittet daher Interessierte direkt mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Weiterführende Informationen sind auch unter der Webseite wie folgt zu finden:

www.genocidesurvivor.com

Kontaktdaten dazu wie folgt

Dr. Marine Mkhitaryan
Mail: marinamkhitar@mail.ru

Simon Jacob

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