Ein Engel namens Meriam – (English version further below)

Land: Irak
Ort: Autonomieregion Kurdistan – Nordirak/Erbil
Datum: 18.12.2015

Meriam kam 1988 in Bagdad auf die Welt. 20 Jahre verbrachte sie in der Hauptstadt des fast schon dreigeteilten Iraks. Dieses Gebildes, dessen Zukunft mit jedem Tag der Schreckensherrschaft des Islamischen Staates ungewisser wird. Die Familie zog später nach Karakosch, in der Nähe von Mosul. Fünf Jahre verbrachte die Linguistik – Studentin dort, bevor am 20. August die Hölle für die junge Christin und andere indigene Bevölkerungsschichten, wie z.B. der Jesiden, ausbrach.
Nachdem der Islamische Staat, im Arabischen auch Daesh genannt, ohne großen Widerstand die sunnitische Großstadt Mosul überrannte, griff dieser die umliegenden christlichen Dörfer an. Über 100.000 Christen mussten in kürzester Zeit ihre Heimat verlassen. So auch Meriam mit ihrer kompletten Familie. Viele hatten nicht einmal die Möglichkeit, ihre einfachsten Dinge mitzunehmen. Voller Schmerzen, Trauer und ohne Hoffnung leben die Geflohenen nun in der Autonomieregion Kurdistan, die ihnen Schutz, einen Dach über den Kopf und Nahrung geboten hat. Doch die Menschen brauchen mehr als das. Vor allem sind es die Frauen und Kinder, die ohne Zukunft, das Land verlassen müssen. Doch das wollen die meisten nicht, wie wir bei den vielen Gesprächen feststellen konnten. Sie möchten zurück nach Hause. Und bis es soweit ist, hat sich Meriam vorgenommen, den Schwächsten der Schwachen zu helfen.
In der von der Regierung unterstützen NGO, International Committee For The Rights of
Indigenous Mesopotamians , kurz ICRIM, welche auch enge Verbindungen zu Amnesty International und dem UNHCR pflegt, setzt sie sich für mehr als nur Nahrung und eine warme Decke ein.
Die Bildung der Frauen und Kinder ist ihr wichtig. Unter dem Programm der Organisation werden momentan 200 Frauen betreut, die neben der psychologischen Betreuung auch dabei unterstützt werden, beruflich eine neue Perspektive aufzubauen. So z.B. durch das Erlernen handwerklicher Tätigkeiten, um Güter für den täglichen Gebrauch produzieren zu können, die dann verkauft werden können.

Meriam sieht unscheinbar aus, wenn man ihre körperliche Erscheinung betrachtet. Doch hat sie ein großes Herz und den immensen Willen, nicht aufzugeben.

Um denen eine Zukunft zu ermöglichen, die nichts mehr haben.

Kontakt zu Meriam und ihrer Organisation:

International Committee For The Rights of Indigenous Mesopotamians – ICRIM
Meriams mail: memad8822@gmail.com
Mobil: 00964 771 174 2529

Simon Jacob

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An angel named Meriam

Meriam was born in Baghdad in 1988. She spent 20 years in the capital of the almost tripartite Iraq, a structure that gets more and more uncertain with each day of the reign of terror of Islamic State.
Later the family moved to Karakosch near Mosul. The student of linguistics lived there for five years before on August 20th all hell was let loose for the young Christian and other indigenous population groups, such as the Yazidi.

After the Islamic State, in Arabic also called Daesh, had overrun the Sunni city of Mosul with little resistance, they attacked the surrounding Christian villages. About 100.000 Christians were forced to leave their home in shortest time. Also Meriam and her whole family. Many of them even haven´t had the opportunity to take along the simplest things. Stricken with pain, sorrow and without hope the refugees are now living in the autonomous region of Kurdistan which offered them protection, a roof over their head and food. But the people need more than that. Above all it is the women and children who have to leave the country without future. But most of them don´t want to go as we have seen in many conversations. They want to get back home. And until then Meriam has decided to help the most vulnerable.

She fights for more than just food and a warm blanket in the NGO „International Committee For The Rights of Indigenous Mesopotamians“, short ICRIM, which is supported by the government and also having close connections to Amnesty International and UNHCR. The education of women and children is important to her. Currently it´s taken care for 200 women within this program of the organization who are supported in addition to psychological assistance by setting up a new vocational perspective so, for example, by learning manual skills to produce goods for daily use that can be sold then.

Meriam looks plain if you look at her physical constitution. But she is having a great heart and an immense will for never giving up.

In order to enable a future for those who don´t have anything.

Simon Jacob

Contact details of Meriam and the organization:

International Committee For The Rights of Indigenous Mesopotamians – ICRIM
Meriams mail: memad8822@gmail.com
Mobile: 00964 771 174 2529

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