Die Rum-Orthodoxe Kirche Aya Fotini

Land: Türkei
Ort: Izmir
Datum: 06.10.2015

Bereits in Istanbul hatten wir Kontakt mit der Rum-Orthodoxen Kirche, die eine Besonderheit aufweist. Nach Bestätigung mehrerer Kirchenvertreter im Tur Abdin, im südöstlichen Teil der Türkei wo die Syrisch – Orthodoxe Kirche lange Zeit ihr Zentrum hatte, gehörten und gehören viele Mitglieder dieser byzantinischen Kirchentraditionen dem Volk der Suryoye (Aramäer/Assyrer) an. Wahrscheinlich ist aber auch, dass griechische Einflüsse ebenfalls Einzug gehalten haben. Im orientalischen Raum werden die Mitglieder der mit Byzanz vereinten Kirche auch “Melkiten” genannt, was aus dem Aramäischen/Syrischen kommt und so viel wie „die Königlichen“ heißt. Dies geht auf eine Spaltung im fünften Jahrhundert zurück, als sich nach dem Konzil von Chalcedon eine Trennung anbahnte und man nach Konstantinopel blickte.

Nicht zu verwechseln mit dem im europäischen Sprachraum oft verwendeten Begriff der Melkiten. Eine Strömung, die sich wiederum von der Rum-Orthodoxen Kirche abspaltete und mit der katholischen Kirche unierte. Heute entsprechend “melkitische” Kirche genannt wird.

Von vielen fast unbemerkt geblieben weist die Rum-Orthodoxe Kirche, deren Liturgiesprache früher auch Syrisch (Aramäisch) war, nun Hocharabisch, eine große Gemeinde in Istanbul und besonders an den Großstädten entlang der Ägäis auf.

In Izmir durften wir eine dieser prachtvollen Kirchen besuchen, die als Gotteshaus für verschiedenste byzantinische Strömungen dient.

Vater Kyrillos lud uns in die Aya Fotini Kirche ein, welche einst von den Holländern, samt Hospital, um 1750 erbaut wurde. Für byzantinische Kirchen typisch, immer wieder wunderschöne Ikonenmalereien. Vater Kyrillos ist es besonders wichtig zu betonen, dass alle christlichen Konfessionen Platz in seiner 200 Menschen fassenden Kirchen habe. Gerade die Ökumene sollte in Izmir zwischen allen Kirchen Gemeinsamkeiten definieren.

Im Laufe der nächsten Tage hatten wir die Möglichkeit, weitere Gemeinden der Rum-Orthodoxen Kirche zu besuchen, deren früheres Zentrum die Provinz Hatay mit der Regionalhauptstadt Antakya bildet.

Auf Anfrage kann die Kirche auch von Touristen besucht werden. Interessenten für einen Rundgang sollten sich bei Fransua melden, der für eine kleine Pauschale Kirchenführungen in und um Izmir anbietet.

Kontakt: fransua26@gmail.com

Simon Jacob, Izmir, 06.10.2015

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