MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ 2017

VIDEOBERICHT – TEIL 2:

a) Erzbischof von Mosul, Nicodemus Daoud Sharaf
b) Archimandrit Emanuel Youkhana, Geschäftsführer des “Christian Aid Program Northern Iraq”

Welche Zukunft haben die Christen im Nahen Osten?

Eine Frage, die bei den rund 200 Gästen, darunter Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer und die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt auf großes Interesse stieß. Dementsprechend hochkarätig war die Podiumsdiskussion besetzt, die von der Hanns-Seidel-Stiftung im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz organisiert wurde.
Immer noch herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Auf der einen Seite das Regime, auf der anderen Seite oppositionelle Rebellen und zum dritten extremistische Terrorgruppen wie der Islamische Staat, zwingen einen Großteil der Bevölkerung zur Flucht. Gerade die religiösen Minderheiten wie die Christen und die Jesiden haben besonders darunter zu leiden, wie Seine Heiligkeit Moran Mor Ignatius Aphrem II, Patriarch von Antiochien und dem Ganzen Osten, nach dem Eröffnungsgebet von Kardinal Reinhard Marx berichtete. Ebenso bewegende Worte fanden der Erzbischof von Mosul, Nicodemus Daoud Sharaf und Archimandrit Emanuel Youkhana, Geschäftsführer des “Christian Aid Program Northern Iraq”. Komplettiert wurde die Runde, die von Dr. Heinrich Kreft, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Großherzogtum Luxemburg geleitet wurde, von Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter über Religions-und Weltanschauungsfreiheit a.D. und Dr. Franz Josef Jung, Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin.

Der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V. war durch den Geschäftsführer Johannes Atug, Friedenbotschafter Simon Jacob und Daniela Hofmann (Redaktion) vor Ort vertreten.

Bilder: Simon Jacob, Daniela Hofmann