Alles begann mit einer kleinen Idee. Auf der Suche nach dem, was eine friedliche Gesellschaft ausmacht, sollten innerhalb eines halben Jahres verschiedene Länder des Nahen Ostens bereist werden. Ziel war es, den schrecklichen Bildern des Krieges und der Brutalität, die die Extremisten an den Tagen legen, etwas entgegenzusetzen. Krieg und Gewalt gehen immer von einer Minderheit aus, die die Mehrheit terrorisiert und ihnen Angst macht.

Wir wollten ein Bild der Gesellschaft produzieren wie sie real existiert und nicht die Sichtweise der Politik diese wiedergibt.

Als „verrückt“ wurde diese Idee von vielen bezeichnet. Aber einer glaubte von Anfang an daran und wurde Schirmherr des Projektes: der CSU Politiker Martin Neumeyer, seines Zeichens damals Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, heute Landrat von Kelheim. Doch gerade diese Verrücktheit oder bessergesagt der Idealismus der Menschen, die sich hinter dieser Projekt verbergen, machten es erfolgreich. Die Türkei, Armenien, Georgien, Nordsyrien, Nordirak, Iran – 40.000 Kilometer, viele Interviews, Gespräche, Berichte, Bilder und Videos später, in denen wir nicht nur Politikern und Geistlichen sondern im Besonderen den einfachen Bürgern eine Stimme geben konnten, haben gezeigt, dass die Menschen sehr wohl miteinander in Frieden leben können und wollen. Wenn auch vielleicht nicht nach unseren politischen Maßstäben. Gerade die junge Generation hat genug von Krieg und Terror und sehnt sich nach Frieden.

Das spendenbasierte Projekt, für das der Initiator Simon Jacob seinen Beruf aufgegeben und privat investiert hat, in das von vielen ehrenamtliches Engagement gesteckt wurde, war ursprünglich nur zeitlich begrenzt. Auf Grund des großen Zuspruches konnten gar nicht alle geplanten Länder bereist werden. Ägypten, Jordanien, Libanon, Israel … sie alle stehen noch aus. Hinzu kamen Einladungen nach Russland oder Südamerika. Aus diesem Grund haben wir das Projekt in einen Verein überführt. Seit Mitte letzter Woche ist er jetzt vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und darf Spendenquittungen ausstellen.

Es ist unser Anliegen, die Arbeit von Simon Jacob in der Form wie bisher weiterzuführen. Wir werden die Ziele im journalistischen Rahmen definieren und in kleinsten Gruppen unterwegs sein. Um auch in anderen Ländern den einfachen Bürgern, den Müttern, den Studenten, den Kindern … eine Stimme zu verleihen.

Wir alle, die wir durch Menschlichkeit verbunden sind, unabhängig unserer Religion, Kultur und Ethnie können Peacemaker sein. Unterstützt den Verein durch eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft, die nur 20,00 Euro im Jahr kostet (der Mitgliedsantrag steht auf der Homepage unter http://peacemaker-tour.com/mitgliedsantrag zur Verfügung) und freut Euch auf die nächsten Berichte: aller Wahrscheinlichkeit nach aus Ägypten. Vorschläge, was und wer in Ägypten besucht oder interviewt werden soll, könnt Ihr gerne an unsere eMail-Adresse info@peacemaker-tour.com senden.

Ich bedanke mich bei allen, die das Projekt bisher unterstützt haben, von ganzem Herzen. Nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler kleiner Rädchen konnte etwas Großes entstehen und ich freue mich darauf, mit Euch zusammen, diese Arbeit weiter voranzubringen.

Daniela Hofmann