Der Vorstand von Project Peacemaker e.V. besteht aus dem Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu drei Beisitzern, die alle stimmberechtigte Mitglieder sein müssen. Die Stimmberechtigtenversammlung bestimmt die Anzahl der zu wählenden Beisitzer. Die Anzahl kann bei Bedarf nachträglich vergrößert werden. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.

 

 

Der Vorstand setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

 


 

 

Jacob, Simon

Vorsitzender 

 

Simon Jacob, 1978 geboren im Tur Abdin (Südosttürkei), kam als Kind mit seinen Eltern aufgrund der religiösen und ethnischen Spannungen in der Türkei nach Deutschland. Drei Jahre lang war er ehrenamtlich als Integrationsbeauftragter der Syrisch – Orthodoxen Kirche in Deutschland tätig, bevor er im April 2013 für zwei Jahre das Amt des Vorsitzenden des neu gegründeten „Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland e.V. – ZOCD“ übernahm, für den er seit Juli dieses Jahres wieder als Vorsitzender fungiert.

 

Durch seine zahlreichen Reisen und durch seine Kontakte - sowohl innerhalb der altorientalischen Kirchen und darüber hinaus - ist er gut informiert über die Entwicklungen im Nahen- und Mittleren Osten. Seine Möglichkeiten als Unternehmer und freier Journalist hat er dazu genutzt, um im Besonderen auf die geopolitischen Gegebenheiten in den Konfliktregionen hinzuweisen und deren Auswirkungen, die gravierenden Einfluss auf das Leben von Christen und anderen Minderheiten haben. Ein Teil der Aufgaben bestand beispielsweise darin, Journalisten in die Krisenregionen zu begleiten.

 


daniela

 

 

Hofmann, Daniela

Zweite Vorsitzende

 

Die gebürtige Regensburgerin engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Vereinen und Arbeitsgruppen, teilweise auch in funktionstragender Position wie zum Beispiel beim Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V. oder bei „Project Peacemaker e.V.“, wo sie jeweils zweite Vorsitzende ist. Dazu gehören aber unter anderem auch der Außen-und Sicherheitspolitischer Arbeitskreis der CSU, der Arbeitskreis Integration und Migration, die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, der Frauenverband im Bund der Vertriebenen oder die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Bayern.

 

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Initiator der Peacemaker Tour, Simon Jacob, welche von ihr über den gesamten Verlauf hinweg unterstützt wurde, liegt ein großes Augenmerk auf der geopolitischen Situation im Nahen Osten. Das Thema Krieg, Flucht und Vertreibung sind jedoch in ihrer eignen Familie auch nicht unbekannt, gehen doch Teile der familiären Wurzeln zurück nach Pommern und ins Egerland.

 

Besonders am Herzen liegen ihr die Menschenrechte / Frauenrechte. Als 1945 die Vereinten Nationen gegründet wurden, wurde die Gleichberechtigung der Geschlechter von der Staatengemeinschaft anerkannt und in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 als Grundsatz der Nichtdiskriminierung aufgrund des Geschlechts mit aufgenommen. Zusammen mit den beiden Menschenrechtspakten von 1966 bilden sie die «Internationale Charta der Menschenrechte», die durch eine Vielzahl spezieller Konventionen - die entweder ein einzelnes Menschenrecht weiter konkretisieren oder die Rechtsstellung bestimmter, besonderer Risiken ausgesetzter Personengruppen schützen.


 

christa

 

 

Dureder, Christa

Beisitzer

 

geboren 1964 in München

 

Schon während meiner Ausbildung war ich in der Flüchtlingshilfe tätig, und begann mich daher aktiv für Menschenrechte, insbesondere der Rechte für Frauen und Mädchen einzusetzen.

 

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine grobe Verletzung der Menschenrechte. Es liegt mir sehr am Herzen, dass Frauen und Mädchen dieselben Rechte und Verwirklichungschancen haben, wie Männer

 

David Fuhrmann

 

Fuhrmann, David

Beisitzer

  

David Fuhrmann wurde 1998 in Augsburg geboren. 2017 machte er dort sein Abitur am Gymnasium bei St. Stephan. Aufgrund seines Interesses für fremde Länder, Kulturen und Religionen bereiste er während und nach seiner Schulzeit zahlreiche Länder in Europa und Asien (u.a.Sri Lanka, Indonesien, Malaysia, Slowenien, Kroatien und Portugal).

 
Um sein kulturelles Wissen zu vertiefen und seine handwerklichen Fähigkeiten für ein späteres Studium als Kommunikationsdesigner zu verfeinern, begann er 2018 für Oannes Consulting als Creative Director zu arbeiten, wo er seitdem bereits bei mehreren Projekten als Berichterstatter, Kameramann und Fotograf tätig war.

 


Gees Profilbild

 

 

Gees, Dr. h.c. Berthold

Beisitzer

 

Dr. h.c. Berthold Gees, 1954, geboren in Paderborn, Nordrhein-Westfalen, war bereits während seiner Schulzeit und Studienzeit stark politisch engagiert, u.a. als Gründer einer hochschulpolitischen Partei sowie Vorsitzender des Studentenparlaments und ASTAs der  Gesamthochschule/Universität Paderborn.

 

Später auf kommunalpolitischer und Kreisebene  als Vorsitzender oder  Vorstandsmitglied einer politischen Jugendorganisation aktiv. Parallel dazu in den 70er Jahren und 80er Jahren pädagogisch-akademische Ausbildung zum Lehrer mit erstem und zweiten Staatsexamen. Begleitend zu den politischen Tätigkeiten stark journalistisch aktiv, u.a. mit einem Volontariat.

 

Ab 1984 Referent einer großen Stiftung, zuständig für die Auswahl und Betreuung von deutschen Stipendiaten in NRW; dabei Organisation und Durchführung zahlreicher Seminarveranstaltungen, Beratung der Stipendiaten in ihren persönlichen und wissenschaftlichen Vorhaben.

 

Ab 1989 Repräsentant der Stiftung im mittelamerikanischen Bürgerkriegsland El Salvador mit dem Ziel, friedliche und demokratische Entwicklungsbedingungen zu begünstigen; Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen politisch-gewerkschaftliche Beratung auf Parlaments- und Regierungs- und institutioneller Ebene, enge Kooperation mit den beiden christlichen Gewerkschaftsdachverbänden in Salvador und Honduras, Beobachtung der Menschenrechtslage, Aufbau einer universitären Einrichtung mit einem neuen Ansatz zur ländlichen Entwicklung im Rahmen der wissenschaftlich-akademischen Ausbildung, Leitung eines Radiosenders mit politisch demokratischem Informationsprofil, zahlreiche Projektaktivitäten in Kriegsregionen, u.a. Initiierung und Betrieb von 40 Gesundheitsstationen, Beratung von Bürgermeistern und Gemeinderäten im Rahmen kommunaler  Selbstverwaltung.

 

Verleihung der Ehrendoktorwürde wegen des Einsatzes für Menschenrechte und friedensstiftende soziale Aktivitäten.